Ethik für Innovationen im ZKM Karlsruhe: Zukunft verantwortungsvoll gestalten


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Ethik für Innovationen: Wie Technologie Verantwortung gewinnt
Am 24. September 2026 wird das ZKM Karlsruhe zum Forum für eine der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie lassen sich Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Neurotechnologien und Biotechnologien so gestalten, dass sie Menschenwürde, Demokratie und Umwelt schützen? Die Jubiläumskonferenz der Deutschen UNESCO-Kommission verbindet wissenschaftliche Expertise, politische Perspektiven, Kunst und gesellschaftlichen Dialog.
Technologischer Fortschritt braucht Orientierung
Neue Technologien prägen unseren Alltag oft schneller, als Regeln und gesellschaftliche Debatten entstehen. Im Medientheater des ZKM diskutieren Fachleute, wie technische Entwicklungen verstanden, ethisch bewertet und politisch verantwortungsvoll gesteuert werden können. Dabei stehen nicht nur Chancen, sondern auch mögliche Risiken und unbeabsichtigte Folgen im Mittelpunkt.
Die Veranstaltung richtet den Blick auf Technikfolgenabschätzung, internationale Zusammenarbeit und die Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse wirksam in Politik, Regulierung und Praxis gelangen. Gerade globale Datenströme, internationale Wertschöpfungsketten und die Marktmacht großer Technologiekonzerne verlangen nach Verständigung über nationale Grenzen hinweg.
Von Quantentechnologien bis zur Rolle der Kunst
Das Programm eröffnet unterschiedliche Zugänge zur ethischen Innovation. Nach der Begrüßung durch Dr. Roman Luckscheiter und Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup folgt eine Publikumsumfrage zu neuen Technologien im eigenen Lebensumfeld. Constanze Scherz vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse erläutert, warum Technikfolgenabschätzung Zukunft aktiv mitgestaltet.
Prof. Dr. Matthias Kettemann widmet sich neuen ethischen Fragen rund um Quantentechnologien. Eine Kaffeepause mit Thementischen schafft Raum für persönlichen Austausch und vertiefende Gespräche. Anschließend zeigt Margit Rosen vom ZKM, wie Kunst gesellschaftliche Auseinandersetzungen über Digitalisierung anregen kann.
Wissenschaft, Politik und Gesellschaft im Austausch
Zum Abschluss führt eine Gesprächsrunde mit Dr. Lutz Möller, Michaela Evers-Woelk und Dr. Pauline Riousset zur Frage, wie ethischer Konsens in politische und regulatorische Praxis übersetzt werden kann. Die Veranstaltung macht sichtbar, dass verantwortungsvolle Innovation nicht allein eine technische Aufgabe ist. Sie entsteht im Zusammenspiel von Forschung, Kultur, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Die Deutsche UNESCO-Kommission knüpft dabei an ihre internationalen Empfehlungen zur Ethik der Künstlichen Intelligenz und der Neurotechnologie an. Gemeinsam mit ITAS am Karlsruher Institut für Technologie, dem ZKM und dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung entsteht ein fachübergreifendes Veranstaltungserlebnis in der UNESCO City of Media Arts Karlsruhe.
Ein Vormittag für alle, die Zukunft mitgestalten
Die Publikumsstimmung lebt von offenen Fragen, konzentrierten Impulsen und dem direkten Austausch mit Expertinnen und Experten. Wer sich für KI-Ethik, digitale Gesellschaft, Technikfolgenabschätzung, Zukunftstechnologien oder nachhaltige Innovationspolitik interessiert, erlebt eine fundierte und zugleich zugängliche Konferenz.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Besucherinnen und Besucher erwartet ein informativer Vormittag mit wissenschaftlichen Analysen, politischen Perspektiven, künstlerischen Impulsen und konkreten Denkanstößen für den Umgang mit technologischer Veränderung.
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