Galerientag 2026 in Karlsruhe: Gegenwartskunst live in den Galerien erleben


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Galerientag 2026: Ein Nachmittag, an dem Karlsruhe zur Bühne der Gegenwartskunst wird
Am Samstag, 19. September 2026, öffnet Karlsruhe ein dichtes Netzwerk zeitgenössischer Kunst. Von 14 bis 19 Uhr laden sechs Galerien zum gemeinsamen Saisonauftakt ein, dazu kommen Künstlergespräche, neue Ausstellungen und ein kostenloser Shuttle-Service zwischen den Orten. Der Galerientag verbindet Werkbetrachtung, Ausstellungsatmosphäre und direkten Austausch mit den Kunstschaffenden zu einem lebendigen Kunsterlebnis.
Zwischen Installation, Malerei und Artists' Books
Die teilnehmenden Häuser zeigen ein breites Spektrum aktueller Gegenwartskunst. In der Yvonne Hohner Contemporary ist die Installation Memoraque von Daniela Vargas und Lehel Lajos zu sehen: ein permanenter Wasserkreislauf, ein Bettbaldachin, leise rhythmische Klänge. Hier verschränken sich Materialität, Klang und Bewegung zu einer sinnlichen Erfahrung, die den Raum selbst in Schwingung versetzt.
Bei der galerie burster eröffnet UNFOLDED SPACE von Enrico Bach die frisch renovierten Räume. Die Arbeiten kreisen um Zwischenräume von Wahrnehmung, Erinnerung und Imagination und entfalten ihre Bedeutung erst im langen Blick. Das Ergebnis ist eine offene, konzentrierte Malerei, die den Blick nicht festlegt, sondern ihn wach hält.
Wenn Sprache, Musik und Bild ineinander greifen
PAW zeigt mit MIXED UP BY MOTION die zweite Einzelausstellung von Johanna Wagner. Sprache, Malerei, Musik und plastische Arbeiten treten hier in einen performativen Dialog. Der Galerientag macht damit sichtbar, wie stark Gegenwartskunst heute als offenes Experiment verstanden werden kann: als Installation, als Bildraum, als Denkraum.
Die Galerie Rottloff feiert 2026 ihr 65-jähriges Bestehen und präsentiert Ralf Gudats Home is where the Moskitos are!. Flächen, Striche und Punkte verdichten sich zu Kompositionen von großer Rhythmik. Fast wirkt es, als würde Malerei hier hörbar werden. In der Galerie Clemens Thimme trifft Grafik auf Malerei und Artists' Books: Mit La Mer Dangereuse von Jacqueline de Jong und Asger Jorn erinnert die Ausstellung an eine kunsthistorisch prägende, widerständige Bildsprache zwischen Situationismus, Experiment und poetischer Radikalität.
Horst Antes und die archaische Kraft der Form
Bei meyer riegger steht mit Keine Paare, keine Gruppen eine Werkschau von Horst Antes im Mittelpunkt. Seine Häuser mit schlichter architektonischer Gestalt erinnern an italienische Bauernhäuser und erscheinen zugleich unbetretbar wie Tempel. Diese klare Formensprache verbindet skulpturale Strenge mit einer eindringlichen symbolischen Präsenz und macht den Galerientag auch zu einer Begegnung mit einem großen Namen der deutschen Gegenwartskunst.
Künstlergespräche, Austausch und Ausklang unter der Hirschbrücke
Besonders stark ist an diesem Nachmittag der unmittelbare Kontakt. Besucherinnen und Besucher begegnen Kunstschaffenden, hören Hintergründe zu Werkprozessen und erhalten Einblicke in kuratorische Entscheidungen. Der kostenlose Shuttle-Service des Sponsors Stadtmobil schafft eine entspannte Route durch die Stadt. Ab 19 Uhr klingt der Galerientag unter der Hirschbrücke mit Food, Drinks und Music aus.
Der Galerientag 2026 bietet eine dichte, inspirierende Reise durch die Gegenwartskunst in Karlsruhe. Wer Kunst nicht nur anschauen, sondern als lebendigen Dialog erleben möchte, sollte diesen Termin fest einplanen. Hier verbinden sich ästhetische Erfahrung, kunsthistorische Tiefe und urbanes Flanieren zu einem Tag, den man live erlebt haben muss.
Offizielle Kanäle von Galerientag Karlsruhe:
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- Website: https://kalender.karlsruhe.de/db/termine/ausstellungen/galerientag2026n









