Stadtarchiv Karlsruhe
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Karlsruhe

Markgrafenstraße 29, 76133 Karlsruhe-Innenstadt-Ost, Deutschland

Stadtarchiv Karlsruhe | Findbuch & Digital

Das Stadtarchiv Karlsruhe ist die zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um die Karlsruher Stadtgeschichte, historische Quellen und digitale Recherche. Als älteste städtische Kultureinrichtung der Stadt erfüllt es eine gesetzliche Pflichtaufgabe und ist seit 1990 im Gebäude der ehemaligen städtischen Pfandleihe untergebracht. Heute verbindet das Archiv klassische Lesesaalarbeit mit einer starken Online-Präsenz, damit Bestände, Fotos und Veröffentlichungen nicht nur vor Ort, sondern auch digital nutzbar sind. Wer in Karlsruhe nach Findbuch, Öffnungszeiten, Kontakt, digitalen Quellen oder nach dem Bildarchiv Schlesiger sucht, findet hier einen gut erschlossenen Einstieg in die Geschichte der Stadt. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/ueber-das-stadtarchiv?utm_source=openai))

Findbuch, Online-Recherche und Digitalisate

Die wichtigste Stärke des Stadtarchivs Karlsruhe liegt in der digitalen Erschließung seiner Bestände. Über findbuch.net kann die inhaltliche Gliederung des Archivs eingesehen werden, und die Datenbank lässt sich per Volltextsuche nach Stichworten durchsuchen. Besonders praktisch ist die erweiterte Suche, mit der sich einzelne Ämter, Bestände oder Zeiträume gezielt eingrenzen lassen. Damit wird aus einer klassischen Archivrecherche ein transparenter digitaler Suchprozess, der nicht nur Fachleuten, sondern auch privaten Nutzerinnen und Nutzern den Einstieg erleichtert. Die Ergebnisse können in einer Liste zusammengestellt werden, um die Archivalien entweder als Digitalisat zu öffnen oder für die Vorlage im Lesesaal zu bestellen. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/recherche?utm_source=openai))

Der digitale Zugang endet nicht bei einem einzelnen Rechercheportal. Das Stadtarchiv verweist auf mehrere Online-Recherchesysteme, über die sich Materialien bequem von zuhause aus vorbereiten lassen. Laut Archiv sind rund 100.000 Digitalisate online einsehbar, darunter auch historische Karlsruher Adressbücher und eine Reihe von Zeitungen und Zeitschriften. Für alle, die gezielt nach Karlsruhe online, stadtarchiv karlsruhe digital oder stadtarchiv karlsruhe findbuch suchen, ist das ein großer Vorteil: Viele Quellen können bereits vor dem Lesesaalbesuch geprüft, verglichen und inhaltlich eingeordnet werden. So wird die Recherche schneller, präziser und planbarer, was gerade bei umfangreichen Familien-, Stadt- oder Verwaltungsthemen enorm hilfreich ist. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/recherche?utm_source=openai))

Öffnungszeiten, Lesesaal und Kontakt

Für den praktischen Besuch bietet das Stadtarchiv klare und gut nutzbare Öffnungszeiten. Der Lesesaal ist dienstags und mittwochs von 8:30 bis 15:30 Uhr sowie donnerstags von 8:30 bis 18:00 Uhr geöffnet. Für den Besuch wird eine Terminbuchung empfohlen, damit Archivalien vorbereitet werden können und die Recherche vor Ort effizient verläuft. Im Lesesaal selbst lassen sich Quellen im Original oder als Digitalisat an PC-Arbeitsplätzen sowie an Mikrofilm-Lesegeräten einsehen. Zusätzlich steht die Archivdatenbank direkt vor Ort zur Verfügung. Wer sich nicht sicher ist, wie der Einstieg in die Recherche gelingt, bekommt bei Bedarf individuelle Beratung durch die Mitarbeitenden des Archivs. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/besuch-und-service/besuch-im-lesesaal))

Auch bei den Kontakten ist das Stadtarchiv gut aufgestellt. Für allgemeine Anfragen nennt die offizielle Seite die Telefonnummer 0721 133-4225, für die Terminbuchung den Anschluss 0721 133-4277. In den offiziellen Karlsruher Kontakthinweisen wird außerdem die E-Mail-Adresse archiv@kultur.karlsruhe.de angegeben. Für die Nutzung vor Ort empfiehlt das Archiv, den Benutzungsantrag vorab herunterzuladen und mitzubringen; alternativ kann er auch im Haus ausgefüllt werden. Auf Antrag ist zudem das Fotografieren von Archivalien erlaubt. Das macht den Lesesaal nicht nur zu einem Ort der Einsicht, sondern zu einem serviceorientierten Arbeitsraum für Forschung, Schule, Familiengeschichte und lokale Stadtgeschichte. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/besuch-und-service/besuch-im-lesesaal))

Adresse, Anfahrt und Parken in Karlsruhe

Das Stadtarchiv Karlsruhe befindet sich in der Markgrafenstraße 29, 76133 Karlsruhe, im Innenstadt-Ost-Bereich und im Innenhof der Carl-Hofer-Schule. Diese Lage ist für Besucherinnen und Besucher sehr praktisch, weil sie einerseits zentral liegt und andererseits klar im Stadtgefüge verortet ist. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, nutzt die Haltestellen Kronenplatz an der Kaiserstraße oder Kronenplatz an der Fritz-Erler-Straße. Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zum Archiv. Damit eignet sich das Haus sehr gut für eine Archivsuche, einen kurzfristigen Termin oder eine gezielte Recherche in der Mittagspause ebenso wie für einen planvollen Besuch mit mehr Zeit. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/besuch-und-service/besuch-im-lesesaal))

Auch für die Anreise mit dem Auto gibt es eine offizielle Orientierung: Das Stadtarchiv verweist auf das Parkhaus am Kronenplatz in der Fritz-Erler-Straße 7. Wer schon vor dem Besuch strukturiert plant, kann die Recherche online vorbereiten, die gewünschten Quellen vormerken und die Anfahrt genau darauf abstimmen. Das spart Zeit im Lesesaal und erhöht die Chance, die relevanten Unterlagen direkt griffbereit zu haben. Gerade bei Suchanfragen wie stadtarchiv karlsruhe adresse, stadtarchiv karlsruhe kontakt oder stadtarchiv karlsruhe öffnungszeiten ist diese Kombination aus zentraler Lage, ÖPNV-Anbindung und Parkmöglichkeit besonders wichtig. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/besuch-und-service/besuch-im-lesesaal))

Geschichte, Aufgabe und Bedeutung des Stadtarchivs

Das Stadtarchiv Karlsruhe wurde im Jahr 1885 gegründet. Die Gründung beruhte auf einem breiten Rückhalt in der Bevölkerung, die der neuen Einrichtung zahlreiche historische Dokumente zur Verfügung stellte. Das Archiv entstand aus dem Wunsch heraus, die Erinnerung der Stadt zu bewahren, und wurde als Investition in die Zukunft verstanden, die insbesondere den nachfolgenden Generationen zugutekommen sollte. Mit dem Ortsstatut vom 10. Juli 1885 wurde die Verwaltung des Städtischen Archivs geregelt und eine siebenköpfige Archivkommission gebildet. Zunächst übernahmen ehrenamtliche Fachleute die Leitung; 1896 kam eine Archivsekretärin hinzu, 1912 ein hauptamtlicher Archivleiter. Damit entwickelte sich aus einer bürgerschaftlich getragenen Gründung Schritt für Schritt eine professionelle historische Einrichtung. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/ueber-das-stadtarchiv/geschichte-des-stadtarchivs?utm_source=openai))

Auch die räumliche Geschichte des Archivs ist Teil seiner Identität. Zunächst war es im Rathaus untergebracht, ab 1896 im umgebauten Wasserwerkgebäude am heutigen Archivplatz. In den 1920er-Jahren folgten mehrere Umzüge, unter anderem in die Kaiserstraße, die Zähringerstraße, die Karl-Friedrich-Straße und die Schützenstraße. Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich das Archiv im Haus Solms, bevor 1959 der Umzug in das alte Sparkassengebäude am Marktplatz auch eine stadtgeschichtliche Dauerausstellung möglich machte. Seit 1998 ist das Stadtarchiv die Zentrale von Stadtarchiv & Historische Museen. Seit 1990 ist es im Gebäude der ehemaligen städtischen Pfandleihe untergebracht. Diese Geschichte erklärt, warum das Haus heute nicht nur ein Archiv ist, sondern zugleich ein Ort des Gedächtnisses, der Vermittlung und der städtischen Identität. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/ueber-das-stadtarchiv/geschichte-des-stadtarchivs?utm_source=openai))

Fotos, Bildarchiv Schlesiger und Digitalisierung

Ein besonders starkes Thema im Stadtarchiv Karlsruhe ist die Fotografie. Die Städtische Bildstelle, die 1957 gegründet wurde, hat einen umfangreichen und historisch wertvollen Bildbestand hinterlassen. Mit der Umstellung auf digitale Fotografie im Jahr 2003 wurden alle bis dahin entstandenen Fotos an das Stadtarchiv abgegeben. Die Aufnahmen liegen auf sehr unterschiedlichen Trägermaterialien vor, etwa auf Glasplatten, Negativstreifen, Papierpositiven oder Dias. Laut Archiv wurden bereits knapp 300.000 Kleinbildfilmnegative vollständig digitalisiert. Diese Zahlen zeigen, dass das Stadtarchiv nicht nur bewahrt, sondern aktiv erschließt und seine Bildbestände so vorbereitet, dass sie langfristig nutzbar bleiben. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/projekte/bildstelle))

Die Digitalisierung der Fotobestände ist für Nutzerinnen und Nutzer besonders wertvoll, weil sie historische Stadtansichten, Verwaltungsszenen und alltagsgeschichtliche Motive sichtbar macht. Das Archiv beschreibt die Bildstelle als Fundus zeithistorischer Bilddokumente, die seltene Einblicke in Stadtverwaltung, Politik und Stadtbildwandel geben. Eine Auswahl der Digitalisate wird im Rahmen eines Pilotprojekts archivisch erschlossen, mit Metadaten versehen und über Online-Findmittel sowie Archivportale zugänglich gemacht. Parallel verweist das Haus auf den Bestand 8/BA Schlesiger des Pressefotografen Horst Schlesiger, dessen Fotografien häufig für Bildbände, Publikationen, Ausstellungen und wissenschaftliche Forschung genutzt werden. Wer nach stadtarchiv karlsruhe fotos oder stadtarchiv karlsruhe bildarchiv schlesiger sucht, findet hier also einen der spannendsten Bestände der Karlsruher Stadtgeschichte. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/projekte/bildstelle))

Ausstellungen, Führungen, Leitung und Service

Das Stadtarchiv Karlsruhe versteht sich nicht nur als Bewahrungsort, sondern auch als Ort der Vermittlung. Im Foyer werden wechselnde Fotoausstellungen gezeigt, deren Besuch kostenfrei ist. Besonders wichtig ist dabei die regelmäßige Reihe Vor 50 Jahren mit Bildern aus dem Bestand von Horst Schlesiger, die das Stadtbild in historischen Rückblicken lebendig macht. Darüber hinaus stellt das Archiv digitale Versionen vergangener Ausstellungen zur Verfügung, sodass Inhalte auch nach dem Ende der Präsenzschau weiter nutzbar bleiben. Wer nach stadtarchiv karlsruhe ausstellung oder stadtarchiv karlsruhe online sucht, bekommt also nicht nur Quellen, sondern auch thematisch aufbereitete Zugänge zur Stadtgeschichte. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/ausstellungen/foyerausstellungen?utm_source=openai))

Auch Führungen gehören zum Profil des Hauses. Öffentliche Führungen durch das Stadtarchivgebäude werden vor allem am Tag der Archive und am Tag des offenen Denkmals angeboten. Zusätzlich gibt es jährlich Mitte Januar eine Führung im Rahmen des Winterprogramms der vhs Karlsruhe, die die Räumlichkeiten, die Arbeit des Archivs und die Recherchemöglichkeiten im Lesesaal erläutert. Nicht öffentliche Führungen für Schulklassen und Gruppen sind nach vorheriger Absprache möglich; die Gruppen sind auf zehn bis maximal 15 Teilnehmende begrenzt. Inhaltlich verantwortet das Team viele Themen rund um Stadtgeschichte, Erinnerungskultur und Archivnutzung. Die Leitung von Stadtarchiv & Historische Museen liegt bei Dr. Katrin Dort, das Sekretariat ist unter 0721 133-4225 erreichbar. So verbinden sich serviceorientierte Organisation, fachliche Expertise und öffentliche Vermittlung zu einem sehr klaren Profil. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/besuch-und-service/fuehrungen-archivgebaeude))

Für alle, die einen Besuch planen, ist eine gute Vorbereitung der Schlüssel zu einem erfolgreichen Termin. Das Archiv empfiehlt ausdrücklich, sich vorab in den Online-Recherchesystemen zu orientieren, damit Archivalien von zuhause aus bestellt und im Lesesaal bereitgelegt werden können. Wer zusätzlich die Serviceangebote nutzt, etwa den Benutzungsantrag, die digitale Recherche oder die Terminbuchung, spart vor Ort Zeit und kann sich stärker auf die eigentliche Arbeit mit den Quellen konzentrieren. Das Stadtarchiv Karlsruhe ist damit ein modernes, gut strukturiertes Archiv mit historischer Tiefe, digitalen Zugängen und vielfältigen Möglichkeiten für Forschung, Bildung und Neugier. Ob Findbuch, Öffnungszeiten, Kontakt, Bilder, Ausstellungen oder Leitung: Das Haus ist für sehr unterschiedliche Suchintentionen bestens aufgestellt. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/recherche?utm_source=openai))

Quellen:

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Stadtarchiv Karlsruhe | Findbuch & Digital

Das Stadtarchiv Karlsruhe ist die zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um die Karlsruher Stadtgeschichte, historische Quellen und digitale Recherche. Als älteste städtische Kultureinrichtung der Stadt erfüllt es eine gesetzliche Pflichtaufgabe und ist seit 1990 im Gebäude der ehemaligen städtischen Pfandleihe untergebracht. Heute verbindet das Archiv klassische Lesesaalarbeit mit einer starken Online-Präsenz, damit Bestände, Fotos und Veröffentlichungen nicht nur vor Ort, sondern auch digital nutzbar sind. Wer in Karlsruhe nach Findbuch, Öffnungszeiten, Kontakt, digitalen Quellen oder nach dem Bildarchiv Schlesiger sucht, findet hier einen gut erschlossenen Einstieg in die Geschichte der Stadt. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/ueber-das-stadtarchiv?utm_source=openai))

Findbuch, Online-Recherche und Digitalisate

Die wichtigste Stärke des Stadtarchivs Karlsruhe liegt in der digitalen Erschließung seiner Bestände. Über findbuch.net kann die inhaltliche Gliederung des Archivs eingesehen werden, und die Datenbank lässt sich per Volltextsuche nach Stichworten durchsuchen. Besonders praktisch ist die erweiterte Suche, mit der sich einzelne Ämter, Bestände oder Zeiträume gezielt eingrenzen lassen. Damit wird aus einer klassischen Archivrecherche ein transparenter digitaler Suchprozess, der nicht nur Fachleuten, sondern auch privaten Nutzerinnen und Nutzern den Einstieg erleichtert. Die Ergebnisse können in einer Liste zusammengestellt werden, um die Archivalien entweder als Digitalisat zu öffnen oder für die Vorlage im Lesesaal zu bestellen. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/recherche?utm_source=openai))

Der digitale Zugang endet nicht bei einem einzelnen Rechercheportal. Das Stadtarchiv verweist auf mehrere Online-Recherchesysteme, über die sich Materialien bequem von zuhause aus vorbereiten lassen. Laut Archiv sind rund 100.000 Digitalisate online einsehbar, darunter auch historische Karlsruher Adressbücher und eine Reihe von Zeitungen und Zeitschriften. Für alle, die gezielt nach Karlsruhe online, stadtarchiv karlsruhe digital oder stadtarchiv karlsruhe findbuch suchen, ist das ein großer Vorteil: Viele Quellen können bereits vor dem Lesesaalbesuch geprüft, verglichen und inhaltlich eingeordnet werden. So wird die Recherche schneller, präziser und planbarer, was gerade bei umfangreichen Familien-, Stadt- oder Verwaltungsthemen enorm hilfreich ist. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/recherche?utm_source=openai))

Öffnungszeiten, Lesesaal und Kontakt

Für den praktischen Besuch bietet das Stadtarchiv klare und gut nutzbare Öffnungszeiten. Der Lesesaal ist dienstags und mittwochs von 8:30 bis 15:30 Uhr sowie donnerstags von 8:30 bis 18:00 Uhr geöffnet. Für den Besuch wird eine Terminbuchung empfohlen, damit Archivalien vorbereitet werden können und die Recherche vor Ort effizient verläuft. Im Lesesaal selbst lassen sich Quellen im Original oder als Digitalisat an PC-Arbeitsplätzen sowie an Mikrofilm-Lesegeräten einsehen. Zusätzlich steht die Archivdatenbank direkt vor Ort zur Verfügung. Wer sich nicht sicher ist, wie der Einstieg in die Recherche gelingt, bekommt bei Bedarf individuelle Beratung durch die Mitarbeitenden des Archivs. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/besuch-und-service/besuch-im-lesesaal))

Auch bei den Kontakten ist das Stadtarchiv gut aufgestellt. Für allgemeine Anfragen nennt die offizielle Seite die Telefonnummer 0721 133-4225, für die Terminbuchung den Anschluss 0721 133-4277. In den offiziellen Karlsruher Kontakthinweisen wird außerdem die E-Mail-Adresse archiv@kultur.karlsruhe.de angegeben. Für die Nutzung vor Ort empfiehlt das Archiv, den Benutzungsantrag vorab herunterzuladen und mitzubringen; alternativ kann er auch im Haus ausgefüllt werden. Auf Antrag ist zudem das Fotografieren von Archivalien erlaubt. Das macht den Lesesaal nicht nur zu einem Ort der Einsicht, sondern zu einem serviceorientierten Arbeitsraum für Forschung, Schule, Familiengeschichte und lokale Stadtgeschichte. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/besuch-und-service/besuch-im-lesesaal))

Adresse, Anfahrt und Parken in Karlsruhe

Das Stadtarchiv Karlsruhe befindet sich in der Markgrafenstraße 29, 76133 Karlsruhe, im Innenstadt-Ost-Bereich und im Innenhof der Carl-Hofer-Schule. Diese Lage ist für Besucherinnen und Besucher sehr praktisch, weil sie einerseits zentral liegt und andererseits klar im Stadtgefüge verortet ist. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, nutzt die Haltestellen Kronenplatz an der Kaiserstraße oder Kronenplatz an der Fritz-Erler-Straße. Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zum Archiv. Damit eignet sich das Haus sehr gut für eine Archivsuche, einen kurzfristigen Termin oder eine gezielte Recherche in der Mittagspause ebenso wie für einen planvollen Besuch mit mehr Zeit. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/besuch-und-service/besuch-im-lesesaal))

Auch für die Anreise mit dem Auto gibt es eine offizielle Orientierung: Das Stadtarchiv verweist auf das Parkhaus am Kronenplatz in der Fritz-Erler-Straße 7. Wer schon vor dem Besuch strukturiert plant, kann die Recherche online vorbereiten, die gewünschten Quellen vormerken und die Anfahrt genau darauf abstimmen. Das spart Zeit im Lesesaal und erhöht die Chance, die relevanten Unterlagen direkt griffbereit zu haben. Gerade bei Suchanfragen wie stadtarchiv karlsruhe adresse, stadtarchiv karlsruhe kontakt oder stadtarchiv karlsruhe öffnungszeiten ist diese Kombination aus zentraler Lage, ÖPNV-Anbindung und Parkmöglichkeit besonders wichtig. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/besuch-und-service/besuch-im-lesesaal))

Geschichte, Aufgabe und Bedeutung des Stadtarchivs

Das Stadtarchiv Karlsruhe wurde im Jahr 1885 gegründet. Die Gründung beruhte auf einem breiten Rückhalt in der Bevölkerung, die der neuen Einrichtung zahlreiche historische Dokumente zur Verfügung stellte. Das Archiv entstand aus dem Wunsch heraus, die Erinnerung der Stadt zu bewahren, und wurde als Investition in die Zukunft verstanden, die insbesondere den nachfolgenden Generationen zugutekommen sollte. Mit dem Ortsstatut vom 10. Juli 1885 wurde die Verwaltung des Städtischen Archivs geregelt und eine siebenköpfige Archivkommission gebildet. Zunächst übernahmen ehrenamtliche Fachleute die Leitung; 1896 kam eine Archivsekretärin hinzu, 1912 ein hauptamtlicher Archivleiter. Damit entwickelte sich aus einer bürgerschaftlich getragenen Gründung Schritt für Schritt eine professionelle historische Einrichtung. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/ueber-das-stadtarchiv/geschichte-des-stadtarchivs?utm_source=openai))

Auch die räumliche Geschichte des Archivs ist Teil seiner Identität. Zunächst war es im Rathaus untergebracht, ab 1896 im umgebauten Wasserwerkgebäude am heutigen Archivplatz. In den 1920er-Jahren folgten mehrere Umzüge, unter anderem in die Kaiserstraße, die Zähringerstraße, die Karl-Friedrich-Straße und die Schützenstraße. Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich das Archiv im Haus Solms, bevor 1959 der Umzug in das alte Sparkassengebäude am Marktplatz auch eine stadtgeschichtliche Dauerausstellung möglich machte. Seit 1998 ist das Stadtarchiv die Zentrale von Stadtarchiv & Historische Museen. Seit 1990 ist es im Gebäude der ehemaligen städtischen Pfandleihe untergebracht. Diese Geschichte erklärt, warum das Haus heute nicht nur ein Archiv ist, sondern zugleich ein Ort des Gedächtnisses, der Vermittlung und der städtischen Identität. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/ueber-das-stadtarchiv/geschichte-des-stadtarchivs?utm_source=openai))

Fotos, Bildarchiv Schlesiger und Digitalisierung

Ein besonders starkes Thema im Stadtarchiv Karlsruhe ist die Fotografie. Die Städtische Bildstelle, die 1957 gegründet wurde, hat einen umfangreichen und historisch wertvollen Bildbestand hinterlassen. Mit der Umstellung auf digitale Fotografie im Jahr 2003 wurden alle bis dahin entstandenen Fotos an das Stadtarchiv abgegeben. Die Aufnahmen liegen auf sehr unterschiedlichen Trägermaterialien vor, etwa auf Glasplatten, Negativstreifen, Papierpositiven oder Dias. Laut Archiv wurden bereits knapp 300.000 Kleinbildfilmnegative vollständig digitalisiert. Diese Zahlen zeigen, dass das Stadtarchiv nicht nur bewahrt, sondern aktiv erschließt und seine Bildbestände so vorbereitet, dass sie langfristig nutzbar bleiben. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/projekte/bildstelle))

Die Digitalisierung der Fotobestände ist für Nutzerinnen und Nutzer besonders wertvoll, weil sie historische Stadtansichten, Verwaltungsszenen und alltagsgeschichtliche Motive sichtbar macht. Das Archiv beschreibt die Bildstelle als Fundus zeithistorischer Bilddokumente, die seltene Einblicke in Stadtverwaltung, Politik und Stadtbildwandel geben. Eine Auswahl der Digitalisate wird im Rahmen eines Pilotprojekts archivisch erschlossen, mit Metadaten versehen und über Online-Findmittel sowie Archivportale zugänglich gemacht. Parallel verweist das Haus auf den Bestand 8/BA Schlesiger des Pressefotografen Horst Schlesiger, dessen Fotografien häufig für Bildbände, Publikationen, Ausstellungen und wissenschaftliche Forschung genutzt werden. Wer nach stadtarchiv karlsruhe fotos oder stadtarchiv karlsruhe bildarchiv schlesiger sucht, findet hier also einen der spannendsten Bestände der Karlsruher Stadtgeschichte. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/projekte/bildstelle))

Ausstellungen, Führungen, Leitung und Service

Das Stadtarchiv Karlsruhe versteht sich nicht nur als Bewahrungsort, sondern auch als Ort der Vermittlung. Im Foyer werden wechselnde Fotoausstellungen gezeigt, deren Besuch kostenfrei ist. Besonders wichtig ist dabei die regelmäßige Reihe Vor 50 Jahren mit Bildern aus dem Bestand von Horst Schlesiger, die das Stadtbild in historischen Rückblicken lebendig macht. Darüber hinaus stellt das Archiv digitale Versionen vergangener Ausstellungen zur Verfügung, sodass Inhalte auch nach dem Ende der Präsenzschau weiter nutzbar bleiben. Wer nach stadtarchiv karlsruhe ausstellung oder stadtarchiv karlsruhe online sucht, bekommt also nicht nur Quellen, sondern auch thematisch aufbereitete Zugänge zur Stadtgeschichte. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/ausstellungen/foyerausstellungen?utm_source=openai))

Auch Führungen gehören zum Profil des Hauses. Öffentliche Führungen durch das Stadtarchivgebäude werden vor allem am Tag der Archive und am Tag des offenen Denkmals angeboten. Zusätzlich gibt es jährlich Mitte Januar eine Führung im Rahmen des Winterprogramms der vhs Karlsruhe, die die Räumlichkeiten, die Arbeit des Archivs und die Recherchemöglichkeiten im Lesesaal erläutert. Nicht öffentliche Führungen für Schulklassen und Gruppen sind nach vorheriger Absprache möglich; die Gruppen sind auf zehn bis maximal 15 Teilnehmende begrenzt. Inhaltlich verantwortet das Team viele Themen rund um Stadtgeschichte, Erinnerungskultur und Archivnutzung. Die Leitung von Stadtarchiv & Historische Museen liegt bei Dr. Katrin Dort, das Sekretariat ist unter 0721 133-4225 erreichbar. So verbinden sich serviceorientierte Organisation, fachliche Expertise und öffentliche Vermittlung zu einem sehr klaren Profil. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/besuch-und-service/fuehrungen-archivgebaeude))

Für alle, die einen Besuch planen, ist eine gute Vorbereitung der Schlüssel zu einem erfolgreichen Termin. Das Archiv empfiehlt ausdrücklich, sich vorab in den Online-Recherchesystemen zu orientieren, damit Archivalien von zuhause aus bestellt und im Lesesaal bereitgelegt werden können. Wer zusätzlich die Serviceangebote nutzt, etwa den Benutzungsantrag, die digitale Recherche oder die Terminbuchung, spart vor Ort Zeit und kann sich stärker auf die eigentliche Arbeit mit den Quellen konzentrieren. Das Stadtarchiv Karlsruhe ist damit ein modernes, gut strukturiertes Archiv mit historischer Tiefe, digitalen Zugängen und vielfältigen Möglichkeiten für Forschung, Bildung und Neugier. Ob Findbuch, Öffnungszeiten, Kontakt, Bilder, Ausstellungen oder Leitung: Das Haus ist für sehr unterschiedliche Suchintentionen bestens aufgestellt. ([stadtgeschichte.karlsruhe.de](https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/recherche?utm_source=openai))

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