Jan Simowitsch

Jan Simowitsch

Quelle: Wikipedia

Jan Simowitsch: Der Pianist, Komponist und Wortkünstler zwischen Meer, Pop und geistlicher Klangwelt

Ein Künstler, der Musik, Sprache und Ritual zu einer unverwechselbaren Handschrift verbindet

Jan Simowitsch, geboren am 24. März 1980 in Rostock, gehört zu jenen deutschen Musikern, die sich nicht auf ein einziges Genre reduzieren lassen. Als Pianist, Komponist, Musikproduzent und Autor bewegt er sich souverän zwischen Klaviermusik, Popsong, Chorkomposition, literarischer Sprache und kirchenmusikalischer Praxis. Seine Biografie zeigt einen Künstler, der musikalische Entwicklung nicht als starre Laufbahn versteht, sondern als lebendigen Prozess zwischen Bühne, Text und gesellschaftlichem Engagement. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Simowitsch?utm_source=openai))

Biografische Wurzeln: Rostock, Studium und der Weg in die Popularmusik

Nach seinem Klavierstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock nahm Jan Simowitsch eine Stelle als Kirchenmusiker mit Schwerpunkt Popularmusik in Bad Segeberg an. Dieser Einstieg markierte früh die Verbindung aus pianistischer Ausbildung, klanglicher Offenheit und kirchenmusikalischer Praxis, die sein späteres Schaffen prägen sollte. Statt sich in einem klassischen Konzertbetrieb zu verorten, entwickelte er eine künstlerische Identität, die Pop, Liturgie und kompositorische Arbeit bewusst miteinander verschränkt. ([jan-simowitsch.de](https://jan-simowitsch.de/uber-mich/))

Besonders prägend war seine Zeit als Referent und Leiter für Popularmusik in der Nordkirche: Von 2016 bis 2024 gestaltete er als Leiter des Popinstituts die musikalische und liturgische Entwicklung der Evangelischen Kirche mit. Dazu kamen die Entwicklung der Musikplattform Dock III Records gemeinsam mit Ulf Werner und die Umsetzung des Projekts Monatslied mit einem Team. Diese Stationen zeigen einen Musiker, der nicht nur Werke schafft, sondern auch Strukturen für zeitgenössische Kirchenmusik mit aufbaut. ([jan-simowitsch.de](https://jan-simowitsch.de/uber-mich/))

Karriereprofil: Zwischen Chorleitung, Konzertlesung und musikalischer Gesamtleitung

Jan Simowitsch versteht Musik als Live-Erlebnis und als Dialogform. Auf seiner Künstlerseite beschreibt er sich als Musiker, Autor und Ritualexperte; in seinen Konzerten spielt er eigene Kompositionen und liest Texte, wodurch Klang und Sprache zu einer gemeinsamen Dramaturgie werden. Diese Verbindung verleiht seinen Auftritten eine besondere Bühnenpräsenz: Sie wirken nicht nur musikalisch, sondern auch atmosphärisch und erzählerisch. ([jan-simowitsch.de](https://jan-simowitsch.de/))

Seine Rolle reicht dabei über das Soloprogramm hinaus. Für den Schlussgottesdienst des Deutschen Evangelischen Kirchentags 2025 in Hannover übernahm er gemeinsam mit Sarina Lal die musikalische Gesamtleitung; im Februar 2026 war er Artist in Residence in Tjørnuvík auf den Färöern. Diese aktuellen Stationen belegen, dass seine Musikkarriere weiterhin in Bewegung bleibt und sich auch international und institutionell weiterentwickelt. ([jan-simowitsch.de](https://jan-simowitsch.de/uber-mich/))

Komponistischer Kern: Klavierzyklen, Chorwerke und geistliche Popmusik

Als Komponist arbeitet Simowitsch in einer bemerkenswert breiten stilistischen Spannweite. Auf seiner Website finden sich Klaviermusik, Popsongs, Chormusik, Auftragskompositionen und Filmmusik; dazu kommen zahlreiche Werke, die im Umfeld kirchlicher Popularmusik entstanden sind. Besonders hervorzuheben sind die Klavierzyklen, die seinen nordisch geprägten Tonfall hörbar machen, sowie die Chorwerke, die sich zwischen Jazzoratorium, Big-Band-Klang und liturgischer Funktion bewegen. ([jan-simowitsch.de](https://jan-simowitsch.de/komponist/?utm_source=openai))

Zu den bekanntesten Werken zählen unter anderem das Jazzoratorium MARIA, die Kantaten und Oratorien Die letzte Flut, Am Ende – Jona und Bornhœved sowie weitere Chorstücke wie Ruth – Fremd in der Fremde oder Home – Songs of longing, leaving and finding home. Auch im Bereich der Popsongs hat er ein klares Profil entwickelt: Im Projekt Monatslied gelten Du im Himmel und Du bettest die Toten als besonders markant. ([jan-simowitsch.de](https://jan-simowitsch.de/komponist/?utm_source=openai))

Diskographie: Alben, EPs und ein klares Profil im Piano- und Chorbereich

Die Diskographie von Jan Simowitsch zeigt eine konsequent aufgebaute künstlerische Entwicklung. Auf Spotify sind unter anderem Windflüchter – Werden und Verwehen (2021), Piteraq (2022), Sundevit (2023), Høyer – A Night at the Sea (2023), Tiefenklang – Gesang der in die Ruhe führt (2024), Depenklang (2025) und die Single Still, still, still (2025) gelistet. Dazu kommen die kürzeren Formate wie Tiefenklang – Klaviermusik und Kinnekulle sommar – Sommer, die seine Arbeit zwischen meditativem Klavierspiel und thematisch zugespitzter Komposition zeigen. ([open.spotify.com](https://open.spotify.com/artist/6iKlAWk3o69Hpa0YT5UErC?utm_source=openai))

Auch aktuelle Veröffentlichungen bestätigen diese Dynamik. Apple Music führt das Album Von Sternen und Träumen mit Veröffentlichungsdatum 16. Januar 2026. In Verbindung mit der Spotify-Diskographie entsteht das Bild eines Künstlers, der regelmäßig neue Musik hervorbringt und seine Klavierästhetik über Jahre hinweg weiter verfeinert hat. ([music.apple.com](https://music.apple.com/us/album/von-sternen-und-tr%C3%A4umen/1858856763?utm_source=openai))

Stil und musikalische Entwicklung: Nordisch, lyrisch, offen für Pop und Liturgie

Simowitschs Stil ist von Klarheit, Weite und innerer Ruhe geprägt. Er selbst beschreibt seine Klaviermusik als skandinavisch inspiriert; Meer, Natur, Schroffheit und Sehnsucht bilden zentrale Bezugspunkte. Diese Bildsprache findet sich auch in seinen Programmen wieder, etwa in Jan und das Meer, Skandinavischer Klavierabend und Piano, Pop und Prosa, die Musik und Text zu einer dramaturgischen Einheit verschmelzen. ([jan-simowitsch.de](https://jan-simowitsch.de/jan-simowitsch-3/?utm_source=openai))

Seine musikalische Entwicklung ist dabei nicht nur ästhetisch, sondern auch formal bemerkenswert. Er arbeitet mit Klavierzyklen, Chorarrangements, Songwriting, Auftragstexten und ritualbezogenen Formaten. Die Kombination aus Komposition, Produktion und Autorenschaft schafft einen Künstler, der in der deutschen Musiklandschaft als Grenzgänger zwischen Konzert, Kirche und Literatur wahrgenommen werden kann. ([jan-simowitsch.de](https://jan-simowitsch.de/komponist/?utm_source=openai))

Kultureller Einfluss und Rezeption: Kirche, Öffentlichkeit und zeitgenössische Popularmusik

Jan Simowitsch hat sich im Feld der kirchlichen Popularmusik nachhaltig positioniert. Als Leiter des Popinstituts der Nordkirche und als Referent für Popularmusik prägte er Ausbildung, liturgische Praxis und die Vermittlung zeitgenössischer Musik in kirchlichen Kontexten. Zugleich schreibt er für Fachmedien wie Musik + Message und die Evangelische Zeitung, was seine Autorität als musiknaher Autor zusätzlich stärkt. ([jan-simowitsch.de](https://jan-simowitsch.de/uber-mich/))

Auch sein kreatives Umfeld ist deutlich verankert: Veröffentlichungen erscheinen unter anderem bei Strube Verlag, im Bene!-Verlag sowie im digitalen Umfeld von Dock III Records und spirit-and-groove.de. Damit bewegt sich sein Werk an der Schnittstelle von unabhängiger Produktion, kirchlicher Kulturarbeit und publizistischer Sichtbarkeit. Gerade diese Mischung macht ihn für Musikliebhaber spannend, die nicht nur Songs, sondern künstlerische Haltung und inhaltliche Tiefe suchen. ([strube.de](https://www.strube.de/komponist/jan-simowitsch/?utm_source=openai))

Warum Jan Simowitsch heute relevant bleibt

Jan Simowitsch ist spannend, weil er Musik nicht als bloßes Produkt, sondern als kulturellen Raum versteht. Seine Klavierstücke, Chorwerke und Texte tragen eine klare Handschrift: nordisch, poetisch, reflektiert und zugleich offen für Pop, Liturgie und gesellschaftliche Resonanz. Wer ihn live erlebt, hört nicht nur einen Pianisten, sondern einen Künstler, der Komposition, Sprache und Atmosphäre zu einem intensiven Abend verbindet. ([jan-simowitsch.de](https://jan-simowitsch.de/jan-simowitsch-3/?utm_source=openai))

Gerade in der Verbindung von musikalischer Präzision und erzählerischer Tiefe liegt seine Stärke. Jan Simowitsch lädt dazu ein, Klaviermusik und geistliche Popularmusik neu zu hören: nicht als Nische, sondern als lebendige, gegenwärtige Form von Kunst. Seine Konzerte und Lesungen verdienen Aufmerksamkeit, weil sie Nähe schaffen, Gedanken öffnen und die Bühne in einen Ort echter Begegnung verwandeln. ([jan-simowitsch.de](https://jan-simowitsch.de/jan-simowitsch-3/?utm_source=openai))

Offizielle Kanäle von Jan Simowitsch:

Quellen: